Der Countdown läuft – es gibt nur noch wenige Restkarten!

„Geh zu, bleib da!“ – Parodien und Wortakrobatik der Extraklasse!

Dem schönen Bayernland widmet Wolfgang Krebs seine ganze Leidenschaft. Riesige 70.000 Quadratkilometer ist es groß und es besteht überwiegend aus „Land“. Aber wohin geht die Entwicklung in der Provinz? Eindeutige Antwort: In Richtung Stadt; und ganze Regionen sind von der massiven Landflucht bedroht. Innenstädte platzen hingegen aus allen Nähten, und die Speckgürtel um die Metropolen wachsen unaufhörlich. Immer teurer werden dort die Mieten, immer länger die Wege zur Arbeit. Bayern droht, beliebig zu werden. Und wo bleibt jetzt noch der spezielle bayerische Charakter, wo die Gemütlichkeit, wo die Tradition?

 

„The Theory of Chaos“ – Jugendlicher Irishfolk mit Verve und Esprit!

Viele Folkbands haben in der Alten Saline bereits ihre Visitenkarte hinterlassen, und der Auftritt manch einer Musikgruppe ist längst eine lieb gewordene Tradition. Auch Cúig aus Nordirland war 2018 zu Gast, damals noch im Magazin 4. Ihr Debüt schlug ein wie eine Bombe. Absolut mitreißend zelebrierten die jugendlichen Burschen die Musik ihrer Heimat.

 

 

„Goldene Oldies“ – Mitreißende Rocksongs aus sechs Jahrzehnten!

Seit bald 60 Jahren, seit 1962, stehen die Musiker der Chiemgauer Kultband The Hurricanes auf der Bühne. Walter Veitinger und Leo Brunner sind von der ersten Sekunde an mit dabei. Es gibt sie genauso lange und ausdauernd wie die Rolling Stones, doch bei den fünf Männern aus Inzell und Umgebung hat das Musikerleben wesentlich weniger Falten im Gesicht hinterlassen als bei Jagger und Co. Auch für die Hurricanes war damals eine internationale Karriere in durchaus greifbarer Nähe. Obwohl letztlich nichts daraus wurde, für Bandleader und Sologitarrist Walter Veitinger steht fest: „Weil wir nie Profimusiker waren, haben wir heut' noch Spaß an der Sache!“.

 

 

„Gehirnwäsche“ – Im Schleudergang durch die grauen Zellen!

„Der Kopf ist vermutlich deshalb rund, damit die Gedanken die Chance haben, die Richtung zu wechseln“ – dieser Satz (leicht abgewandelt einem Zitat des französischen Schriftstellers Francis-Marie Martinez Picabia entliehen) ist auf Alexander Schelles Homepage zu lesen, und er sagt bereits einiges darüber aus, was Sie an diesem Abend im Magazin3 erwartet. In ganz Deutschland ist Schelle mit seiner Liveshow unterwegs; er durchbricht dabei die Grenzen zwischen Neurowissenschaft und Entertainment, zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein, zwischen Traum und Wirklichkeit. Er wirbelt die grauen Zellen seines Publikums im Schleudergang gehörig durcheinander und zeigt seinen Gästen, wie sie ihr frisch gewaschenes Gehirn von ganz neuen Seiten kennenlernen.

 

 

 „Back Road“ – Solo für den australischen Singer-Songwriter!

1982 in Melbourne geboren, verschlug es das australische Singer-Songwriter-Talent vor zehn Jahren nach Europa. Zuvor hatte Jaimi Faulkner mit seinem Debütalbum „Last Light“ (2004) und der Nachfolgescheibe „Kiss & ride“ (2009) in seiner Heimat auf sich aufmerksam gemacht. Nach erfolgreichen Tourneen durch die Niederlande und Deutschland ließ er sich in Berlin nieder. Inzwischen hat er seine Alben drei bis sechs produziert und zuletzt mit „Back Road“ Musikkritiker und -fans zugleich beeindruckt. Nach einigen Jahren, in denen er mit seiner Band auf Tour war, ist der junge Musiker nun wieder solo unterwegs.

 

„Bringing back the Sunshine“ – Countryrock mit Leidenschaft präsentiert!

Im Jahr 2014 hatte Countrystar Blake Shelton mit dem Titelsong seines neunten Studioalbums „Bringing Back the Sunshine“, der fünf Jahre zuvor von Anthony Smith geschrieben wurde, einen Riesenerfolg. Diese Nummer ist der eindrucksvolle Beweis dafür, dass Countrymusik der jungen Generation dynamisch und alles andere als antiquiert klingt. Next Exit Nashville eröffnete im Frühjahr 2019 mit diesem Song sein Debütkonzert im Magazin 4, und sofort sprang der berühmte Funke auf die Gäste über, kribbelte der Rhythmus in den Tanzbeinen.

 

 „Midnight Ride & more Songs“ – American Blues made in Italy!

Seit vielen Jahren wissen Bluesfans, dass erstklassige Bluesgitarristen aus Italien mit ihren Bands die internationale Musikszene enorm bereichern. Im Magazin 4 waren schon der viel zu früh verstorbene, unvergleichliche Rudy Rotta, aber auch Mike Sponza, Mick Pini und zuletzt Gennaro Porcelli zu Gast. Roberto Morbioli, Frontmann von Morblus, hat 2017 ebenfalls seine musikalische Visitenkarte in der Alten Saline hinterlassen und große Begeisterung ausgelöst.

 

„Mòran Taing“ – Irischer Folk als wahrer Ohrenschmaus!

Es war ein zutiefst trauriger Anlass, der Kim Edgar, die junge Sängerin und Pianistin der Band Cara dazu brachte, den Song „Mòran Taing“ zu komponieren. Er ist das Ergebnis der Bitte ihres todkranken Vaters, ein fröhliches Lied zu schreiben, - mit einem Text, den Kim und ihre Familie zuvor als letztes Dankeschön an den wunderbaren Vater und Ehemann verfasst hatten. Derek Edgars Wunsch wurde wahr und zu seinem zweiten Todestag erschien die Single und das dazugehörende Musikvideo. Der Titel ist in schottischem Gälisch verfasst und sein Refrain bedeutet: „Many thanks, goodbye for now, fare you well for now, many thanks“.

 

„Von Ziggy Stardust bis Let’s dance“ – A Tribute to David Bowie!

Der Schock war groß, nicht nur bei den ausgewiesenen David-Bowie-Fans, sondern in der weltweiten Musikszene, als er vor vier Jahren zwei Tage nach seinem 69. Geburtstag an Leberkrebs starb. Da nur wenige Menschen von seiner schweren Erkrankung wussten, war der plötzliche Abschied von einem der größten Popstars der Musikgeschichte umso furchtbarer.

Drei junge Männer hatten bereits 2015 die Idee, eine Band zu gründen, die David Bowie Tribut zollen sollte. Der Tod des genialen Musikers war dann der Anlass, dieses Vorhaben endgültig in die Tat umzusetzen.

 

„Hold on & gotta right“ – Blues & Roots-Musik der Extraklasse!

Seit vielen Jahren genießt Kirk Fletcher den Ruf als einer der herausragendsten Livekünstler der internationalen Bluesszene. Mit seinem ebenso kraftvollen wie virtuosen Spiel und seiner grandiosen Stimme gelang ihm im März 2018 ein fulminantes Debüt im Magazin 4, bei dem er beim restlos begeisterten Publikum einen bleibenden Eindruck hinterließ.

Kirks einzigartiger Stil, seine Blues- und Rootsmusik zu zelebrieren, fasziniert Musikfreunde und die Künstlerkollegen rund um den Erdball. Dem sympathischen US-Amerikaner gelingt es meisterlich, in seine Stücke erfrischend moderne Komponenten einzubauen und trotzdem absolut authentisch zu bleiben.

 

„Rhythm ’n’ Blues de luxe“ – Die Reichenhaller Kultband fetzt wieder!

Man darf die Formation um den Sänger und Trompeter Philipp Treichl ohne Übertreibung längst als Kultband bezeichnen, denn es gibt sie seit fast vierzehn Jahren. In dieser langen Zeit hat sich um die Gruppe eine feste Fangemeinde versammelt, die sich keines ihrer Konzerte entgehen lässt. Niemand steht still, wenn die neun einheimischen Musiker*innen mit „Gimme some lovin‘“ von der Spencer Davis Group loslegen. Der Titel ist zwar über 50 Jahre alt, hat ungeachtet dessen von seiner unmittelbaren Wirkung auf die Tanzbeine aber nichts eingebüßt. Auch mit dem Supercharge-Hit „Are you gonna be my Baby“ oder Songs der kalifornischen Soulband Tower of Power heizen vor allem die Bläser den Zuhörern gewaltig ein. Albert Hauthaler (Posaune), Christine Eckert (Baritonsaxofon), Franz Weber (Trompete) und Max Brunninger (Tenor- und Altsaxofon) sind absolut unverzichtbar für den speziellen R ’n’ B-Sound der Big Band.

 

 „und…“ – Ein temporeiches und sehr komplexes Einmanntheater!

 „und…“, das aktuelle Programm von Alfred Dorfer, mit dem er seit Herbst 2017 auf den Kleinkunstbühnen in Österreich, Deutschland und der Schweiz steht, ist ausgesprochen flott inszeniert. Dabei dreht sich alles um den Umzug in eine andere Wohnung, welcher das Leben von Alfred Dorfers Bühnenfigur heftig in Bewegung bringt. Doch es bleibt nicht nur bei diesem einen darzustellenden Charakter, und so wechselt Dorfer die Persönlichkeiten mit verblüffender Leichtigkeit. Er ist dann beispielsweise ein Theaterdirektor, der ein Stück in Auftrag gibt, oder aber Dorfers jüngeres Ich. Das Ausmisten des alten Zuhauses bringt den Protagonisten auf überraschende Gedanken, auf Erinnerungen an vergangene Zeiten. Er stellt sich zuweilen fundamentale Fragen und schüttelt dabei so manche Pointe aus dem Ärmel.